Saerbeck – Sein langsamer Ausstieg aus der rechtsextremen Szene beginnt 2005 mit einer neuen Hinwendung zum Christentum. . „Für mich bekam die Aussage des Christentums, dass ein Mensch etwas wert ist, eben weil er ein Mensch ist, von Geburt an, dass er auch Würde und Rechte hat, wieder eine Bedeutung“, erzählt Rochow. Er besucht heimlich Gottesdienste, kehrt der NPD den Rücken, studiert Theologie im Fernstudium und tritt in die Kolpingsfamilie ein. Inzwischen ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter des Ausstiegsprogramms „Exit Nord“.

Von Marlies Grüter

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