Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg

Die Arbeitslosenquote von Ausländern gemessen am prozentualen Gesamtanteil an der Bevölkerung lag im Flüchtlings-Krisen-Jahr 2014 nahezu 3-mal so hoch wie das der Deutschen. 14,6% arbeitslose Ausländer standen 5,5 arbeitslosen Deutschen in Westdeutschland gegenüber, wobei in Ostdeutschland die Zahlen bei 22% zu 10,5% lagen. Hinzu kommt, dass Inländer und EU-Bürger bei der Vergabe von Arbeitsplätzen bevorzugt werden müssen (Inländervorrang und Anwerbestopp). Wer sich die aktuelle Statistik der Bundesregierung über die Analyse des Arbeitsmarktes anschaut erkennt, dass die Problematiken der Arbeitslosigkeit, gemessen an Strukturmerkmalen, wie Altersgruppen, Berufsausbildung, Geschlechter, Voll- und Teilzeit, sich bei Ausländern und Deutschen ungefähr die Waage halten und somit kein Phänomen der Zuwanderung sondern eher arbeitsmarkt-, und sozialpolitisch angesiedelt sind. Dem gegenüber stellen sich aber auch ca. 250000 selbständige Ausländer, welche ca. 570000 Arbeitnehmer beschäftigen, die wiederum ihr Geld vorwiegend in Deutschland ausgeben, was die Kaufkraft stärkt und Arbeitsplätze schafft.

Kamer[ad] – Thesen als Denkanstoß zu rechtsradikaler Argumentation

Als ehemalige Extremisten waren Radikalisierung und Rekrutierung unser vorrangig missionarisches Ziel. Ethnische, politische und moralische Negativerzählungen mit apokalyptischer Begleitmusik waren dabei die Grundlagen zur Festigung einer scheinbar alternativlosen Ideologie des völkischen Nationalismus. Alle diese Argumentationen sind jedoch ohne weltanschaulich-ideologische Denkschablonen einfach zu widerlegen. In 18 Thesen möchten wir nach außen hin für einen sorgsameren Umgang mit rechtsextremen Argumentationen sensibilisieren sowie auch in die Szene hinein den notwendigen Anstoß zum Hinterfragen von radikalen und extremistischen Werten und Normen geben.